Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich einschließlich der Baunebenkosten auf rund 27.000 Euro. Zusätzlich wurde von der Katholischen Kirchenstiftung ein Zuschuss beim Erzbistum Bamberg beantragt. Der Markt Burgebrach übernimmt nach Abzug weiterer Fördermittel 50 % der verbleibenden, nicht gedeckten Kosten.
Im Außenbereich der Kinderkrippe wird ein neuer Kletterdrache errichtet. Darüber hinaus entstehen im Kindergartenbereich weitere neue Spielmöglichkeiten, darunter ein Steg mit Brüstung am Hügel, Robinienstufen sowie ein Hühnerleiteraufstieg. Auf einer neuen Tampenschaukel aus Laufseil können künftig zwei Kinder gleichzeitig schaukeln.
Vereinbarung zur Nutzung der Schulgebäude
Nach dem Umbau und der Erweiterung des Schulzentrums werden künftig verschiedene Räumlichkeiten, insbesondere die Mensa, gemeinsam von Grund- und Mittelschule genutzt. Aufgrund steigender Schülerzahlen in der Grundschule, die erstmals vierzügig geführt wird, sowie des notwendigen Ausbaus des Ganztagsangebots ist auch der Raumbedarf deutlich gestiegen.
Zur Regelung der gemeinsamen Nutzung und der Abrechnung wird der Markt Burgebrach mit dem Schulverband Burgebrach eine Zweckvereinbarung schließen. Ziel ist eine gerechte Aufteilung der Kosten zwischen den jeweiligen Sachaufwandsträgern – dem Markt Burgebrach für die Grundschule sowie dem Schulverband Burgebrach für die Mittelschule.
Der Marktgemeinderat hat beschlossen, die Kostenaufteilung künftig auf Grundlage der Schülerwochenstunden zu Beginn eines jeden Haushaltsjahres festzulegen. Für die Berechnung der Miete wird ein kalkulatorischer Zinssatz von 1 % angesetzt. Die jährliche Miete der Grundschule beläuft sich auf rund 222.000 Euro.
Planung für den Kreisverkehr in Auftrag gegeben
In nichtöffentlicher Sitzung hat der Marktgemeinderat für den geplanten Kreisverkehr an der sog. Hahnerkreuzung die Ingenieurleistungen für das notwendige Rahmenbauwerk, d.h. die Brücke über den Mühlbach, und auch für das Bauwerk vergeben.
Gemäß der Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt organisiert der Markt Burgebrach die Durchführung der Maßnahme, obwohl die Zuständigkeit für den Kreuzungsbereich der Staatsstraße mit der Bundesstraße B22 beim Staatlichen Bauamt liegt.
Zur Erreichung einer bestmöglichen Verkehrsverbesserung hat der Markt Burgebrach bereits im Vorfeld die Übernahme der Mehrkosten für die Errichtung eines Kreisverkehrs anstelle eines herkömmlichen Kreuzungsumbaus zugesagt. Die voraussichtlichen Mehrkosten belaufen sich auf rund 775.000 Euro.
„Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in Burgebrach auf den Weg gebracht“, betonte Erster Bürgermeister Peter Pfohlmann.
Verkehrsüberwachung hat begonnen
Weiter teilte Bürgermeister Pfohlmann mit, dass mit der beauftragten Verkehrsüberwachung durch den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz im Markt Burgebrach mittlerweile begonnen wurde. Mit gelben Karten wird der Parküberwachungsdienst zunächst auf das Fehlparken aufmerksam machen und im weiteren Verlauf dann aber Strafzettel austeilen. Ebenso werden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Diese Maßnahmen erfolgen im Interesse der öffentlichen Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger.