Marktgemeinderat diskutiert über die Integration des Schülerverkehrs in den öffentlichen Personennahverkehr

Im Rahmen der Erarbeitung eines neuen ÖPNV-Konzepts 2028 stellt der Landkreis Bamberg Überlegungen an, den freigestellten Schülerverkehr in den öffentlichen Personennahverkehr zu integrieren. 

Der Markt Burgebrach als Sachaufwandsträger der Grundschule wurde hierzu um Stellungnahme gebeten. Erster Bürgermeister Peter Pfohlmann erörterte in der Sitzung des Marktgemeinderates die Hintergründe des Vorhabens. So sollten doppelte Fahrten mit den gleichen Zielen künftig vermieden und Kosten gespart werden. Rege Diskussion entstand in diesem Zusammenhang im Gremium: Es würden keine kurzfristigen notwendige Fahrplanänderungen möglich sein, die Unterrichtszeiten der Schule müsste dem Fahrplan angepasst werden und die bisherigen Busunternehmer blieben nicht unbedingt erhalten – die Aufträge müssten europaweit ausgeschrieben werden.

Der Marktgemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss. Eine effizientere und zukunftsfähige Organisation des Schülerverkehrs sei zu begrüßen. Vor einer Entscheidung über die verbindliche Teilnahme sind jedoch belastbare Aussagen zu den finanziellen Auswirkungen, den konkreten Veränderungen der Schulanfangszeiten, den Auswirkungen auf die Flexibilität bei kurzfristigen Unterrichtsänderungen und Unterrichtsausfällen sowie zur zukünftigen Kostenverteilung unter den Gemeinden vorzulegen.

2. Änderung des Bebauungsplanes „Falk und Dippacher Orles I“

 Für die 2. Änderung des Bebauungsplanes „Falk und Dippacher Orles I“ zur Neuordnung und Wohnbebauung des ehemaligen OEKA-Metall-Geländes im Südwesten Burgebrachs haben sich noch Änderungen ergeben. U.a. wurden die erforderlichen Stellplätze für die vier Mehrfamilienhäuser und elf Einfamilienhäuser angepasst. Der bereits gefasste – aber noch nicht veröffentlichte Satzungsbeschluss wurde aufgehoben. Die geringfügigen Änderungen billigte der Marktgemeinderat. Die Planungen werden erneut öffentlich ausgelegt.

Aktueller Einblick in Thomann Treppendorf: Großes Engagement, große Perspektiven

Bei einem Ortstermin erhielt der neue Marktgemeinderat einen beeindruckenden Überblick über die Entwicklungen der Fa. Thomann in Treppendorf. Markus Neser, COO der Fa. Thomann, erläuterte ausführlich und anschaulich die zuletzt fertiggestellten Baumaßnahmen und die künftigen Planungen am Thomann-Campus. Die Gesamtkosten für den Ladenumbau belaufen sich auf rund 65 Millionen Euro. Mit etwa 1.800 Mitarbeitenden zählt Thomann zu den größten Arbeitgebern der Region.

Die Führung durch die rund 14.000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf mehreren Ebenen begeisterte die Räte: Eine futuristische, anspruchsvolle Gestaltung trifft hier auf eine immense Vielfalt an Musikinstrumenten und Zubehör.

Im Anschluss zeigte der Abteilungsleiter Logistik, Peter Bogensperger, die Abläufe im Logistikzentrum: Wareneingang, Warenausgang und Tourenabwicklung in einem voll- und teilstationär automatisierten Betrieb. Täglich werden rund 30.000 Pakete in über 200 Länder versandt. Eine ca. 14 Kilometer lange Förderanlage sorgt für eine effiziente Verteilung und Zusammenführung der Ware. Die Fa. Thomann verfolgt stets die Devise, dem Kunden nur ein Paket pro Auftrag zu senden. Nachhaltigkeit, Kostenersparnis und Reduzierung von Verpackung steht dabei im Vordergrund.