Burgebrach löst den Verkehrsknoten – Stau-Drama hat ein Ende

Grünes Licht für Kreisverkehr an der „Hahner-Kreuzung“

Der Marktgemeinderat Burgebrach hat den Weg für eine nachhaltige Neuordnung der Verkehrssituation an der viel diskutierten „Hahner-Kreuzung“ freigemacht. Das Gremium verabschiedete eine Durchführungsvereinbarung mit dem Staatliches Bauamt Bamberg als Vertreter des Freistaats Bayern und der Bundesrepublik Deutschland. Damit ist der offizielle Startschuss für die konkrete Planung gefallen.

Der Markt Burgebrach gab den Stein des Anstoßes, um die Situation der berüchtigten dauerbelasteten Verkehrssituation an der „Hahner Kreuzung“ langfristig zu entschärfen. Obwohl der Markt Burgebrach dort kein Straßenbaulastträger der Bundesstraße und der Staatsstraße ist, beauftragte er zusammen mit dem Staatl. Bauamt eine Machbarkeitsstudie. Im derzeitigen Bestand wurde eine Verkehrsbelastung von täglich über 13.000 Fahrzeugen festgestellt, zur Kreuzung kommen allein aus der Ampferbacher Straße rund 9.000 Fahrzeuge. 400 Fußgänger passieren die Kreuzung.

Eine Leistungsfähigkeitsuntersuchung durch das Ing. Büro Höhnen & Partner, Bamberg, ergab für den Ist-Zustand die schlechteste Qualitätsstufe F – mit sehr langen Wartezeiten und regelmäßigem Rückstau. Von vier untersuchten Varianten schnitt der Bau eines Kreisverkehrs am besten ab. Er verspricht deutlich kürzere Wartezeiten und eine spürbare Entlastung für alle Verkehrsteilnehmer.

Als günstigere Alternative wäre ein Umbau mit zusätzlichen Rechtsabbiegestreifen möglich gewesen. Diese Lösung hätte zwar den Anforderungen der Baulastträger genügt, jedoch keine zufriedenstellende Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer gebracht.

Der Markt Burgebrach hat sich für die beste Lösung entschieden und übernimmt in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt die Mehrkosten für den Kreisverkehr in Höhe von 770.000 €.

Inzwischen konnten auch die erforderlichen Grundstücksverhandlungen mit Anliegern erfolgreich abgeschlossen und die Bushaltestellen verlegt werden.

Wie das Staatliche Bauamt mitteilte, soll im Zuge der Maßnahme auch das Brückenbauwerk über den Mühlbach erneuert werden.

„Damit ist der Stein für eine nachhaltig zukunftsfähige Verkehrsführung in Burgebrach gelegt“, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk. Es sei ihm eine besondere Freude, dieses vieldiskutierte Thema noch in seiner Amtszeit auf den Weg gebracht zu haben.