Brunneneinweihung am 09.06.23

Erstmals wurde in einem Künstlerwettbewerb die Entwicklung eines Kunstwerkes in Burgebrach ausgelobt. Auf dem Grundstück Ecke Hauptstraße/Burggraben stand ursprünglich ein alter Bauernhof, der zurück gebaut und städtebaulich neu entwickelt wurde. 

 

Die GEWOBAU errichtete mit dem neuen Wohnhaus wieder eine raumbildende Kante, die mit Blick das „historische Ei“ von oben betrachtet wieder schließt.

Als einen spannenden Entwicklungsprozess schilderte der Künstler Christian Rösner seine Herangehensweise. Mit der Maßgabe „1000 Jahre Burgebrach“ und „27 Gemeindeteile“ zu integrieren dachte er an die Arche Noah als Szene. 27 Gemeindeteile in Form von 26 verschiedenen Tieren und einem Menschen sitzen in einem Boot als Ganzes - als die Marktgemeinde Burgebrach. Die Menschheit soll in einem Boot die gleiche Richtung einschlagen, um an ein gutes Ufer zu gelangen. Für weitere Gedanken ist jeder Einzelne gefordert, dieses Kunstwerk zu interpretieren. Landrat Johann Kalb beglückwünschte den Markt Burgebrach zum Mut zur Kunst.

Michael Mohnkorn von der Regierung von Oberfranken bezeichnete das gesamte Umfeld, welches als Städtebauförderungsmaßnahme vom Freistaat Bayern gefördert wurde, als einen guten öffentlichen Raum für persönliche Begegnungen Ort. Der Markt Burgebrach hat als Fördergrundlage in guter Voraussicht ein städtebauliches Entwicklungskonzept erstellt, in dem die Maßnahmen im Historischen Ortskern mit bis zu 60% der förderfähigen Kosten gefördert werden können.

Pfarrer Bernhard Friedmann segnete den Brunnen und wies darauf hin, dass auch Jesus gerne an Brunnen verweilte.

Übergabe „Tor zum Steigerwald“ mit Ursula von Windeck auf dem neugestalteten Dorfangerplatz

In einem kleinen Umzug sind die Ehrengäste und viele Zuschauer unter musikalischer Begleitung von Lissy Finster und Sebastian Selig weiter zum Dorfanger marschiert. Der neugestaltete Platz am Dorfanger mit Bewegungsgeräten für Erwachsene, Kneipp-Anlage und Aktivitätsmöglichkeiten für Kinder wurde seiner Bestimmung übergeben. Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk dankte u.a. der benachbarten Familie Bogensperger, die einen Teil ihres Grundstückes hierfür zur Verfügung stellte. Dadurch konnte ein wunderbarer Platz mit Blick auf den renaturierten Dorfanger entstehen.

 

Als gut gelungen bezeichnete die beauftragte Landschaftsarchitektin Kathrin Nisslein, Höchstadt a. d. Aisch, den neugestalteten Platz, der allen Generationen gerecht wird.

Die Werbegemeinschaft Burgebrach wollte zum Jubiläum ebenfalls etwas schaffen, was über die 1000 Jahr-Feier hinaus Bestand hat, so der Vorsitzende Steffen Neubauer. Die Idee für ein steinernes Tor – das Tor zum Steigerwald – mit einer Glocke – daneben eine Skulptur, die die Ursula von Windeck darstellen soll, hat der beauftragte Steinmetz Christoph Klesse aus Viereth umgesetzt.

Landtagsabgeordneter Holger Dremel würdigte die hervorragende Präsentation des Marktes Burgebrach während der gesamten Feierlichkeiten. Die Mittel des Freistaates Bayern seien in Burgebrach gut angelegt.

Vor seiner Segnung würdigte Pfarrer Friedmann den schönen schattigen Platz. Er werde künftig Umzüge von der Kirche wenn möglich durch das neue Tor leiten.