4. Änderung Bebauungs- und Grünordnungsplan „Gewerbegebiet Mühlgraben - Weideäcker“ -
Satzungsbeschluss 

Bekanntmachung des Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 3 BauGB 

Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes (BBP/GOP) „Gewerbegebiet Mühlgraben - Weideäcker“ in der Fassung vom 08.12.2020 gemäß (gem.) § 10 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt die 4. Änderung des BBPs/GOPs für das Gebiet im Osten des Hauptortes, nördlich der „Bamberger Straße“ (Bundesstraße B 22), nordwestlich der „Steigerwaldhalle“ und der Sport- und Freizeitanlage Burgebrach bzw. westlich und südlich der „Industriestraße“ in Kraft. Der Geltungsbereich beinhaltet die Grundstücke mit den Flur - Nummern 878/2 und 887/5 der Gemarkung Burgebrach jeweils vollflächig.

Jede/jeder kann die 4. Änderung des BBPs/GOPs bestehend aus der Planurkunde und der Planbegründung (mit Anlagen) im Rathaus des Marktes Burgebrach (Bauamt, 1. Stock, Hauptstraße 3, 96138 Burgebrach) während der allgemein bekannten Dienst-/Öffnungszeiten einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen. Ergänzend stehen die Planunterlagen auch online/digital auf der Homepage des Marktes Burgebrach für jede/jeden zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach

1)            eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2)            eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,

3)            nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und

4)            nach § 214 Abs. 2a BauGB im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der 4. Änderung des BBPs/GOPs schriftlich gegenüber dem Markt Burgebrach geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB sowie des § 44 Abs. 4 BauGB wird hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
 

Burgebrach, den 17.12.2020

Johannes Maciejonczyk
Erster Bürgermeister
Markt Burgebrach