Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach - Neujahrsempfang des Marktes Burgebrach
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Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach  |  E-Mail: verwaltung@vg-burgebrach.de  |  Online: http://www.vg-burgebrach.de

Neujahrsempfang des Marktes Burgebrach

Ganz im Zeichen der Gemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements feierte der Markt Burgebrach seinen Neujahrsempfang 2018.

 

In seiner Begrüßung ging Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk in der vollbesetzten Steigerwaldhalle zunächst auf die Entwicklung Burgebrachs ein. So wurde der Markt Burgebrach kürzlich mit seinem größten Bevölkerungszuwachs als Wachstumsmotor im Landkreis Bamberg bezeichnet.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neujahrsempfang 2018 - Red PackDabei werde in Burgebrach auch die Lebensqualität groß geschrieben, so der Bürgermeister. Der Zuwachs mache sich in vielen Bereichen bemerkbar und fordere die Gemeinde. Bereits Ende 2018 soll die neue Kindertagesstätte St. Otto mit 123 Betreuungsplätzen eröffnet werden. Im Ortskern wird in Zusammenarbeit mit der Gewobau Bamberg eine neue Seniorentagespflegestätte gebaut. Ziel sei, dass es sich in jeder Altersgruppe in Burgebrach gut leben lässt. Im Jahr 2018 werden Städtebauförderungsmaßnahmen im Ortskern Burgebrach durchgeführt werden. Dabei solle auch ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt werden. Im ersten Bauabschnitt werde die Hauptstraße von der Brauerei Schwan bis zur Raiffeisenbank neugestaltet. Ein neuer öffentlicher Aufenthaltsbereich ist im Pfarrgarten geplant. Bürgermeister Maciejonczyk freut sich, dass neben vielen öffentlichen Maßnahmen auch Privateigentümer ihre Anwesen im Ortskern neu beleben, sanieren und herrichten. Gleiche Priorität habe aber auch die Weiterentwicklung in den Ortsteilen. Neben vielen großen und kleinen Maßnahmen sollen bis 2020 alle noch fehlenden 12 Gemeindeteile an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen werden.

 

Nach dem Appell an Gemeinschaftsgefühl im Vorjahr wünschte Johannes Maciejonczyk in diesem Jahr bei allem Tun Gottvertrauen. Denn trotz aller Anstrengungen könne nicht alles bestimmt werden - es käme immer auch auf das Quäntchen Glück an.

 

"Den Stern suchen und ihm folgen"

 

Als Fan von Papst Franziskus outete sich Domkapitular Dr. Norbert Jung in seiner Festansprache zum neuen Jahr. „Den hat der Himmel geschickt", so Jung. Papst Franziskus sei einer der ersten, der etwas Neues wagt.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neujahrsempfang 2018 -http://vg-burgebrach.de/backend/tiny_mce/plugins/o2cimage/images/lock.gif Dr. JungSo bezeichnete der Papst die Heiligen Drei Könige - die Weisen aus dem Morgenland - als Vorbilder des Glaubens: "Sie sehen den Stern, machen sich auf den Weg und bringen Gaben dar".  Diese Auffassung teilt Dr. Jung uneingeschränkt und zeigte anhand von Beispielen, wie Menschen sich mit diesen Thesen

für das neue Jahr orientieren können.

 

 

Die Weisen sahen den Stern, den andere nicht bemerkten. Sie haben in den Himmel geschaut - nicht nur nach vorne. Es lohne sich, die Blickrichtung zu verändern. Der Stern soll das Ziel sein, das permanent verfolgt werden kann. Deshalb sollte man sich bereits am Anfang des Jahres fragen: Was will ich bis Ende des Jahres erreichen, wo ist mein Stern?

 

„Die Weisen machen sich auf den Weg" - sie wagen etwas Neues, stellen sich auf Unvorhergesehenes ein, lassen „Altes" hinter sich und orientieren sich neu. So biete sich nicht nur im persönlichen Bereich aktuell auch die Möglichkeit, in den Pfarreien etwas zu bewegen, z. B. indem man als Pfarrgemeinderat kandidiert.

 

Unter dem Motto „Gaben darbringen" könne als Gaben die Begabung des Einzelnen gesehen werden, der diese im Ehrenamt einbringt, sei es durch soziales Engagement, emotionale Hilfe, in der Gemeinschaft. Ein Geschenk ohne Gegenleistung mache Freude und bringe Erfüllung, so Dr. Jung.

Zum Abschluss meinte er, dass - nehme man sich diese Gedanken zu Herzen - 2018 wieder ein gutes Jahr werden könne.

 

"Michael Mohr mit der Bürgermedaille ausgezeichnet"

 

Der Höhepunkt des Neujahrsempfanges war die Verleihung der Bürgermedaille des Marktes Burgebrach an Michael Mohr.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neujahrsempfang 2018 - Micha und Johannes BürgermedailleDie Hälfte seines Lebens war der 66-Jährige Michael Mohr in der Kommunalpolitik aktiv, davon 18 Jahre als 2. Bürgermeister. Noch heute ist er im Kreistag Bamberg vertreten. Verantwortung in der Gemeinschaft trug Michael Mohr aber auch als Vorsitzender des Ortskulturringes, in der Theatergruppe, beim SV Ober-/Unterharnsbach, beim Soldaten- und Kameradschaftsverein, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk. Mohr brachte auch die Idee ein, eine Bürgerstiftung zu gründen. Im Jahr 2013 habe er die Seniorenhilfe im Steigerwald gegründet und sei auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus ein gefragter Ansprechpartner für die Seniorenarbeit. Michael Mohr sei ein Freund des Helfens und habe die Auszeichnung mit der Bürgermedaille in Gold verdient, so Maciejonczyk.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neujahrsempfang 2018 - Eintrag ins Goldene Buch

 

 

 

Nach der Verleihung der Medaille und einer Urkunde dankte Michael Mohr all den Menschen, die ihn begleitet und unterstützt haben. Ihn habe das Engagement im Ehrenamt stets bereichert und er appellierte an die Anwesenden zu einem guten Miteinander. Mit seinem Schifferklavier brachte Michael Mohr zum Abschluss noch eine nachdenkliche, beeindruckende Gesangsdarbietung „Es ist alles nur geliehen auf dieser schönen Welt".  Die Anwesenden applaudierten mit Begeisterung.

 

 

 


"Bürgerstiftung trägt Früchte"

 

Die Stiftungsmittel aus der Bürgerstiftung übergab im Anschluss 2. Bürgermeister Peter Pfohlmann:

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neujahrsempfang 2018 - Übergane Stiftungsmittel

 

 

 

 

So erhielten die Kath. Kirchenstiftung Burgebrach 1.199 €, die Tafel Burgebrach 1.500 €, die Ebrachtaler Heimatklänge Ampferbach 500 €, der Josefs-Fond 1.051 €, die Pfarr-Caritas 343 €, der SV Ober-/Unterharnsbach 360 €, die Dorfgemeinschaft Grasmannsdorf 320 € und die Wasserversorgung Büchelberg 600 €.

 

 

 

 

 

 

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neujahrsempfang 2018 - Frauenvokalgruppe

 

 

 

 

 

Die Musikgruppe „Red Pack" überraschte mit ihrer ausschließlich akustischen Musik immer wieder an unterschiedlichen Standorten im Saal. Die Frauenvokalgruppe „Frequenzia" rundete das Musikprogramm unter Klavierbegleitung von Monika Ruß harmonisch ab.

 

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