Bebauungs- und Grünordnungsplan 2. Änderung und Erweiterung 
vorhabenbezogener Bebauungsplan „Gewerbegebiet Treppendorf III“ 

Bekanntmachung - Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 3 BauGB -

Der Marktgemeinderat Burgebrach hat in seiner Sitzung am 08.10.2019 den Bebauungs- und Grünordnungsplan (BBP/GOP) mit der Bezeichnung 2. Änderung und Erweiterung vorhabenbezogener Bebauungsplan „Gewerbegebiet Treppendorf III“ in der Fassung vom 08.10.2019 gemäß § 10 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der BBP/GOP für das Gebiet im Ortsteil Treppendorf, östlich der „Hans-Thomann-Straße Nord“, in Kraft. Der Geltungsbereich beinhaltet die folgenden Grundstücke der Gemarkung (Gmkg.) Treppendorf voll- oder teilflächig (TF): Flur-Nummern (Fl.-Nrn.) 61 (TF), 63 (TF), 63/1, 65 (TF), 65/1, 67, 68. Zum Geltungsbereich des BBPs/GOPs gehört eine naturschutzfachliche Ausgleichsfläche, die nordöstlich von Treppendorf auf Teilflächen des Grundstücks mit der Fl.-Nr. 1707 (Gmkg. Burgebrach) liegt.

Jedermann kann den BBP/GOP bestehend aus Planurkunde, Planbegründung und separatem Umweltbericht (mit dazugehörigen Anlagen), den schalltechnischen Untersuchungen, einem Verkehrsgutachten und aus der zusammenfassenden Erklärung im Rathaus des Marktes Burgebrach (Bauamt, 1. Stock, Zimmer Nr. 14, Hauptstraße 3, 96138 Burgebrach) während der allgemein bekannten Dienst-/Öffnungszeiten einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen. Ergänzend stehen die Planunterlagen auch online/digital auf der Homepage des Marktes Burgebrach zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach

1)            eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2)            eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,

3)            nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

4)            nach § 214 Abs. 2a BauGB im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des BBPs/GOPs schriftlich gegenüber dem Markt Burgebrach geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB sowie des § 44 Abs. 4 BauGB wird hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Markt Burgebrach, den 24.10.2019

Johannes Maciejonczyk

Erster Bürgermeister